Afrika-Ayesha - 2011, Höhe 157
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In seinem Abenteuerroman „Sie“ (1887) beschreibt der Erfinder der Allen-Quatermain-Figur Sir Henry Rider Haggard das Leben und die exorbitante Schönheit der Königin der Amahagger, die von einer Expedition in Zentralafrika gesucht und gefunden wird.
Durch das Bad in einer magischen Flamme nahezu unsterblich geworden, herrscht sie mittels ihrer geheimnisvollen Zauberkraft über ein verrohtes Volk von Buschbewohnern. Ihr Palast besteht aus den dunklen Gängen einer gewaltigen Nekropole, von einem einstmals mächtigen Volk in den Fels geschlagen. Ein riesiges Wasserreservoire im Innern des erloschenen Vulkans ermöglicht das Leben in einer brutalen und heruntergekommenen Welt.
Die paläolithischen Venusfigurinen bieten die Symboliken der Göttin, des Matriarchats und der Fruchtbarkeit. Vergegenständlicht sind sie in Wasserboilern und Gefäßen. Der Fülle des Lebens im Korpus stehen die durchlässigen Korbringe im Kopfbereich gegenüber. Vielleicht Sammelbehälter für Geerntetes – wenn es denn etwas gibt.
Die runden Formen stehen für die Natur, die Ringe für den Kreislauf von Werden und Vergehen. Das Rechtwinklige steht für die Architektur des menschlichen Erfindergeistes. Das Fellmuster macht die Figur zu einer Raubkatze und befestigt durch die rechteckigen Flecken die figura pyramidale in der starren Marionette einer Venusfigur.
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