Daphne - 2009, Höhe 230
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Als der Gott Apollon den Liebesgott Amor verspottete, weil dieser mit seinem lächerlichen Bogen kein Monster wie Python töten könnte, zahlte Amor es Apollon heim, indem er einen goldenen Liebespfeil auf ihn und einen bleiernen auf die Nymphe Daphne abschoss.
Apollon verliebte sich unsterblich in Daphne, während diese, von einem genau das Gegenteil bewirkenden Pfeil getroffen, für diese Liebschaft gänzlich unempfänglich wurde. Als Apollon Daphne bedrängte, floh sie in einer wilden Verfolgungsjagd durch den Wald.
Erschöpft durch die Verfolgung Apollons, der sich reizende Sorgen macht, dass seine Liebe nicht stürzen möge, flehte sie zu ihrem Vater Peneios, dass er ihre bezaubernde Gestalt verwandeln möge.
Daraufhin erstarrten im Lauf ihre Arme und Beine und sie veränderte sich in einen Lorbeerbaum. Zum Gedenken an Daphne trägt Apollon einen Lorbeerkranz oder eine mit Lorbeer geschmückte Leier.
Nicht durch eigenes Verschulden kommt die Nymphe in die klägliche Situation, sondern durch ruchloses Spiel der Götter.
Ist sie nun durch dieses Schicksal ihres Lebens betrogen worden? Oder ist es eine höhere Lebensform, in eine andere Gestalt zu wechseln?
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