Dauphin - 2010, Höhe 163
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Nur ein Kind empfindet und gibt die wahre Liebe.
So wie der „Kleine Prinz“ in Antoine de Saint-Exupérys kleinem Buch die Planeten besucht und schließlich auf die Erde „fällt“, auf der Suche nach Freunden, so stürzt der Pilot in den Sand der Sahara und findet sich in einer Welt wieder, die er unbedingt wieder verlassen muß, wenn er leben will. Beide müssen diese Welt wieder verlassen.
Der kleine Prinz findet die Welt der Erwachsenen sehr merkwürdig und verhilft dem Piloten durch seine Erzählungen zu einer Einsicht in die unsichtbaren und damit wahrhaftigen Dinge des Herzens.
Das Kindsein zu bewahren, ist ein Streit gegen die Drängnisse des Erwachsenwerdens, ein kindliches Behaupten gegen das Nachlassen von Empfindungen und Phantasie. Nicht Anerkennung oder Dank, nicht Reichtum und Eitelkeit, nicht Rausch oder Gelehrtentum macht den Menschen zum Menschen, sondern der Respekt vor dem anderen.
Der Pilot hat viel Zeit, sich Gedanken zu machen, wenn er fliegt – es ist eine Tätigkeit im Nichtstun, wenn er nachdenkt über die Welt unter ihm.
Er fliegt mit einer Maschine, und die kann abstürzen. Aber mit Werkzeug und Zuspruch in einer ganz unerwarteten Situation, läßt die Zuversicht den Phönix wieder fliegen.
Bleiben wir doch mal stehen, wenn uns ein Engel vor die Füße fällt – vielleicht braucht auch er unsere Hilfe und unseren Respekt.
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