Husar - 2010, Höhe 176
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Ridley Scotts Film „Die Duellisten“ beruht auf einer Novelle von Joseph Conrad.
Zwei Husaren der napoleonischen Armee duellieren sich 15 Jahre lang bei verschiedenster Gelegenheit. Entstanden durch eine Lappalie drängen sich Mut und Schneid, Ehre und soldatisches Standesbewusstsein in den Vordergrund der kriegerischen Lebensgestaltung.
Aber gerade die geschmückte Eitelkeit erfährt ihren Höhepunkt in einem geckenhaften Hahnenkampf von Beförderungen und Auszeichnungen, von Orden und Befehlen. Tod und Krieg sind nicht genug für einen Husaren und lassen das Duell als persönliche Satisfaction noch honoriger erscheinen.
Die Figur in der Farbe des Elfenbeins ist geschnitzte Schachfigur, Spielzeugsoldat und hölzerner Nussknacker. In E.T.A. Hoffmanns „Nussknacker und Mäusekönig“ führt der Nussknacker eine Husarenarmee gegen die Mäuse, was in Peter Tschaikowskis zuckersüßem Ballett mit seiner großartigen Musik vertont ist. Seine „Ouvertüre 1812“ mit dem Glockengeläut erinnert an den Rückzug der napoleonischen Armee von Moskau und die folgende Völkerschlacht bei Leipzig 1813.
Was von Ehre und Glorie, von Courage und Heldentum übrig ist, bleibt im Morast der russischen Taiga stecken. Aufgerieben durch die Befreiungskriege kommt es bei Waterloo zum Abschluss der napoleonischen Ära und einem zweifelhaften Ehrbegriff.
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