Odysseus - 2011, Höhe 180 cm
Der „Niemand“, dessen Namen Synonym geworden ist für eine Irrfahrt zwischen dem Ende der penetranten Belagerung Trojas und dem Wiedersehen der auf der armseligen Insel Ithaka von gierigen Freiern umzingelten Penelope, steht als Protagonist am Beginn einer fragwürdigen, abendländischen Zivilisation der Bronzezeit:

Krieg, Überfall, Schändung und Brandschatzung. So zieht der Hauptmann durch das Mittelmeer. Ein durchaus auch überheblicher Abenteurer haust mit seiner verrohten Mannschaft auf einer Flotte von 12 Schiffen, die sich mehr und mehr zu einer Freibeuterbande wandelt und von den menschenfressenden Laistrygonen schon in der 5. Begebenheit auf das schwarze Schiff von Odysseus reduziert wird.

Auch schon mal in Schweine verwandelt, findet Odysseus doch immer wieder einen Ausweg aus den zumeist selbstverschuldeten Kalamitäten für seine Restmannschaft, die von Episode zu Episode weiter reduziert wird.

Schließlich bleibt, nach Monstern und Havarie, der König von Ithaka übrig, läßt sich sieben Jahre von der schönen Calypso aushalten und wird schließlich von dem Seefahrerkönig Alkinoos auf Götterbefehl nach Ithaka zurückgebracht.

Und wie in jeder Heldengeschichte, bekommt der Held das Mädchen. Circe, Calypso, Nausikaa und seine Gattin Penelope, die er durch das Schlachtfest im Thronsaal seiner Burg gemeinsam mit seinem Sohn Telemachos zurückerobert.