Psyche - 2009, Höhe 230
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Psyche ist eine Prinzessin, die so makellos ist, dass Venus, die Göttin der Schönheit und Liebe, keine Chance gegen sie hat.
Verärgert ruft sie ihren Sohn Amor und befiehlt ihm, Psyche dazu zu bringen, sich in ein Monster zu verlieben. Kurz vor der Heirat wird Psyche von Zephyr, dem Herrn der Winde, auf Anweisung Amors, der sich selbst in Psyche verliebt hat, in ein Schloss entführt. Nachts besucht er sie, doch tagsüber verschwindet er, ohne dass sie ihn je zu Gesicht bekommt.
Psyches Schwestern stiften die Prinzessin dazu an, herauszufinden, wer der Liebhaber wohl sei. Sie befolgt den Rat und wartet mit einer Öllampe und einem Messer auf den nächtlichen Besucher.
Als sie ihren Geliebten beleuchtet, erblickt sie den schönen, geflügelten Amor. Ein Tropfen des heißen Öls fällt auf seine Schultern. Er fühlt sich betrogen, fliegt davon und lässt Psyche zurück.
Im weiteren Verlauf kommt es zu hanebüchenen Prüfungen durch Venus, bei deren letzter Aufgabe Psyche ein Kästchen öffnet, das eine Schönheitssalbe enthält. Sie trägt die Salbe auf, und fällt in einen todesähnlichen Schlaf.
Amor liebt Psyche immer noch und scheucht mit seinen Flügeln ihren Schlaf wieder in das Kästchen zurück. Amor und Psyche heiraten und sie wird unsterblich.
Psyche bekommt eine wunderschöne Tochter, die den Namen Voluptas (Wollust) erhält.
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