Samsara - 2008, Höhe 205
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Apsaras sind in der Mythologie menschlich-göttliche Mädchen, die als „Nymphen“ mit den Luft-, Wald-, und Wassergeistern unseres Kulturkreises vergleichbar sind.
Als die 26 himmlischen Tempeltänzerinnen unterhalten sie die hinduistischen Gottheiten im Göttertempel.
Vier von ihnen werden beizeiten auf die Erde geschickt, um mit ihrem perfekten weiblichen Körper und ihrer verführerischen Sinnlichkeit die asketischen Weisen von ihrem Streben nach spiritueller Perfektion abzubringen.
„Samsara“ ist der Kreislauf der ewigen Wiedergeburt. Der Zyklus des Lebens ist das sich ewig drehende Rad des Leidens. Im himmlischen Tanz versunken hält Samsara - als Lebensrad aber auch als Flammenkranz Shivas - die Tugenden wie die Laster in ihren Händen.
Apasmara, der Dämon der Unwissenheit hängt als Affe in den Schlingen des unteren Korsetts. Die „Geistesgifte“ Gier, Hass und Verblendung werden herumgewirbelt wie die tugendhaften Bestrebungen des Menschen, um aus Bindungen, Begierden und Wünschen zu entkommen, und um die Erlösung aus diesem Reigen zu erlangen.
Das Gesicht der Apsara lächelt von der einen und weint von der anderen Seite, denn sie weiß, dass der Mensch das Nirvana erreichen kann, weil er weder übermäßiges Leid, noch übermäßiges Glück erfährt.
In Routine und Alltag gefangen, kasteit er sich zusätzlich, um aus dem zu entrinnen, was ihn an das Leben bindet.
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